Windows 8

Bald ist es soweit. Wir stellen unsere Systeme um. Es ist noch nicht ganz klar, ob es neue Rechner mit Windows 8 oder Apple-Produkte mit dem eigenen OSX werden. Es spricht aber einiges gegen Apple. Unsere Buchhaltungssoftware beispielsweise läuft nur unter Windows. Im Filmgeschäft sind Macs zwar total angesagt, doch wirklich sinnvoll eigentlich nur in der Produktion. Um sich mal ein Video anzuschauen oder hier und da mal ein Bild zu bearbeiten reicht auch wesentlich günstigere Hardware, für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sowieso. Es läuft also ziemlich sicher auf die Windows-Variante hinaus. Aus diesem Anlass habe ich mir Windows 8 vorab in einer virtuellen Maschine angeschaut.

W8loginMicrosofts Definition von einem sicheren Passwort ist ziemlich lässig. Was für eine Überraschung. 😉 Wie üblich wird auch bei Windows 8 nicht darauf hingewiesen, dass der Account, den man bei der Installation erstellt, Admin-Rechte hat.

Kacheln

Nach der Anmeldung befindet man sich  in der berüchtigten Kachelansicht. Dieses völlig neue Design ist etwas gewöhnungsbedürftig und hat viele User geradezu schockiert und von einem Umstieg auf Windows 8 abgehalten. Über diese Kacheln gelangt man zu diversen Anwendungen. Es ist möglich die Kacheln selbst einzurichten und auf diese Weise alle oft genutzten Programme direkt über eine Oberfläche erreichen. Kling eigentlich nicht so furchtbar unpraktisch.

MenuGeht man mit dem Mauszeiger in die obere oder untere rechte Ecke, erscheint ein Menü über das man unter anderem in die Einstellungen gelangen oder die Suche befragen kann. Die Suche erscheint auch automatisch, wenn man einen beginnt einen Suchbegriff einzutippen.

Suche

Die Such-Funktion ist vor allem das, was man in den vorherigen Windows-Versionen als „Start -> Alle Programme“ kennt. Es erscheinen alle Programme (Apps) als hübsche, bunte Symbole. Und der Desktop existiert ebenfalls noch, in Windows 7 Optik.

DesktopInsgesamt macht Windows 8 keinen schlechten Eindruck. Ich persönlich werde es mir nicht installieren, aber im Büro können wir sicher gut damit leben. Ein Linux mit schickem KDE-Desktop wäre mir deutlich lieber gewesen. Mein Chef wäre sogar offen dafür. Leider nutzen wir einige Software-Produkte, die nur für Windows konzipiert sind. Diese Software auszutauschen und den Mitarbeiter den Umgang damit beizubringen, wäre nicht wirklich verhältnismäßig gewesen. Es bestehen allerdings gute Chancen, dass wir von MS-Office auf Libre-Office wechseln. Die Kosten für das Microsoft-Produkt sind nämlich nicht ohne und die freie Software tut ebenfalls all das, was wir von einer Office-Suite erwarten.

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~ von tofuzius - Mai 23, 2013.

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