Arztgeheimnis

Der Arzt darf einem Arbeitgeber keine Auskunft über die Krankheit eines Angestellten gegeben, was nicht heißen soll, dass es nicht doch Arbeitgeber gibt, die es trotzdem versuchen. So bekam eine gute Freundin vor kurzem einen Anruf ihrer Ärztin und erfuhr, dass jemand aus ihrer Firma, ein Telekommunikationsunternehmen mit Sitz in Köln, versuchte bei ihr Informationen einzuholen.

Was für eine dummdreiste Nummer. Ich rufe einfach mal bei einem Arzt an und frage warum dieser oder jener bei ihm in Behandlung ist, vielleicht bekomme ich nebenbei noch schmutzige Details für den Tratsch in der Mittagspause. Ich finde es ja schon grenzwertig, wenn ein Angestellter persönlich gefragt wird, warum er krank geschrieben ist. Das können durchaus Dinge sein, über die man nicht mit den Kollegen oder dem Vorgesetzten reden möchte. Diese Information ist nur für den Arzt von Belang. Dafür gibt es das Arztgeheimnis. Ein „Ich bin krank geschrieben“ und ein entsprechender Beleg muss genügen.

~ von tofuzius - März 26, 2013.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: