antiX-Mepis

Es ist an der Zeit, dass meine Kinder ein „erwachsenes“ OS bekommen. Doudou-Linux hat den beiden zwar viel Freude bereitet, doch mit dem Alter steigen die Ansprüche. Zum Administrieren ist die Live-Distribution auch eher suboptimal. Doudou ist halt nicht für die dauerhafte Installation gedacht. Auf der Suche nach einer neuen Distro steht man bei Linux vor der Qual der Wahl. Es gibt hunderte von Distributionen für jede nur erdenkliche Aufgabe.

Für Eriks und Julias Rechner sollte es etwas leichtgewichtiges sein, mit dem die ältere Hardware nicht soviel Arbeit hat. Puppy Linux schien wie dafür geschaffen zu sein. Puppy ist super schlank und lässt sich als Live-System komplett in den RAM-Speicher laden. Ich war sofort begeistert von der Performance. Leider ist Puppy-Linux als Single-User-System konzipiert, dessen einziger User mit Root-Rechten ausgestattet ist. Für einen Rechner mit Anbindung ans Internet ist das nichts und die Gefahr, dass meine Kinder als Admin ausversehen das System zerschießen ist mir ebenfalls zu groß.

antiX für die Kids mit IceWM und ROX-filer

Die zweite Wahl fiel auf antiX, ein Mepis-Derivat, das für ältere Hardware gedacht ist. Mit der Desktopumgebung ROX und den Fenstermanagern IceWM und Fluxbox bietet antiX-M11 eine sehr anpassbare und benutzerfreundliche Oberfläche. Neben dem ROX-filer steht standardmäßig noch Thunar als Dateimanager zur Verfügung. Die Repositories sind sehr umfangreich und enthalten auch Nonfree-Pakete. Für die Kinder habe ich die IceWM-Variante eingerichtet, noch eine Reihe von Spielen installiert und natürlich den Desktop ein wenig aufgehübscht. Der erste Eindruck ist sehr gut. Bei den Bootparametern musste ich ein wenig fummeln, um antiX auf der alten Kiste zum laufen zu bringen, aber danach lief es sehr flüssig.

antiX-M11 mit Fluxbox und LXTerminal


AntiX-M11 habe ich mir jetzt auch auf meinen Laptop isntalliert. Allerdings nutze ich lieber Fluxbox als Fenstermanager. Mir machen die kleineren Fenstermanager mehr spaß, als die großen Desktopumgebungen, KDE, GNOME oder Xfce. Und auch auf neuerer Hardware kann man von der Schnelligkeit der kleinen profitieren.

~ von tofuzius - Juli 14, 2012.

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