Sommerfest in Julias Schule

Das Sommerfest der KGS begann natürlich mit einem Gottesdienst. Erik und Julia habe ich daran teilnehmen lassen. Sie sollen schließlich auch als „Heidenkinder“, die Kulthandlungen ihrer Freunde und Nachbarn kennen lernen.😉 Ich habe die Zeit genutzt mein Fahrrad zu reparieren. Messen und Religionsunterricht hatte ich genug um zu wissen, dass mir die Kirche nichts geben kann.

Danach ging es dann auf den Schulhof zum eigentlichen Sommerfest. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Die Sonne schien den ganzen Tag und nur vormittags wehte noch ein kühles Lüftchen. Für die Kinder gab es eine große Auswahl an Spielen  und für die Erwachsenen gab es einen Bier- und einen Sektstand.

Den Kindern hat es sehr gefallen. Sie wollten garnicht mehr weg. Abends, als bereits zusammengeräumt wurde, war es nicht leicht die beiden einzusammeln. Für mich sind solche Feste alles andere als ein Vergnügen. Die meisten Eltern kenne ich kaum und dann habe ich mich auch gleich wieder mit meinem Mundwerk beliebt gemacht. Als ich in die Runde sagte: „Super, hier gibt es Sekt und Bier.“, kam das noch ganz gut an und alle lachten. Dann fuhr ich fort:“Fehlt nur noch, dass man hier auf dem Schulhof rauchen darf.“ Das dämpfte die Lacher dann irgendwie etwas.

Tut mir leid, aber eine Grundschule ist für mich kein Ort für Alkoholausschank, genausowenig wie für eine Raucherecke. Naja, das ist vielleicht in konservativ, katholischen Kreisen anders. Von Gemeinschaftsgrundschulen kenne ich das nicht so. Wenn ich nur aus meiner Haut könnte. Diese scheinheile, spießige Katholengrundschule macht mir Bauchschmerzen und das kann ich nicht so einfach verbergen. Naja, immerhin mache ich alles mit, für Julia. Mehr kann man nicht verlangen, oder?

Julia ist übrigens heute zum Geburtstag eines Klassenkameraden eingeladen gewesen. Sie ist in der Schule gut angekommen und kommt mit ihren Mitschülern gut aus. Erik hat mittlerweile auch Freunde auf seiner Schule gefunden und spielt mit den Kindern in den Pausen. Das hat nach der Aussonderung aus seiner ersten Schule eine ganze Weile gedauert. Jetzt müsste er nur noch mitarbeiten, dann wäre alles gut. Das beste ist, er ist nach Aussagen seines Lehrers vom Stoff her nicht einmal hinterher. Er zeige es nur nicht. Leider entscheidet dieses Verhalten auch über seine Versetzung.

~ von tofuzius - Juni 3, 2012.

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