Hausaufgabenzeit

Beim letzten Elternsprechtag, waren die Hausaufgabenzeiten von Erik ein Thema. Erik fühle sich bei den Hausaufgaben zu stark unter Druck gesetzt; so der Eindruck der Lehrkräfte. Jetzt sollen wir ihm quasi die Freiheit geben, seine Hausaufgaben eigenverantwortlich machen zu können. Also, bloß noch eine Stunde max. und wenn er nichts macht, soll er durch schlechte Noten motiviert werden. lol

Ich finde das super, kein Hinterherrennen mehr, kein Ermahnen, kein Stress. Ich sag bloß noch, jetzt ist Hausaufgabenzeit und mach dann meinen Kram. Nach einer Stunde spielen wir dann noch etwas zusammen, bevor es zurück zur Mutter geht.

Ich glaube nicht daran, dass Erik auf diese Weise lernt seine Hausaufgaben selbständig zu machen. Die Noten ärgern ihn vielleicht ein wenig, aber nur kurz und nicht wirklich zeitnah an den Hausaufgabensituationen. Mich haben Noten auch nie wirklich interessiert, höchstens wenn die Versetzung auf dem Spiel stand. Bei mir spielt er während der Hausaufgabenzeit meistens mit Lego. Bin mal gespannt, ob sich das noch ändert. Druck mache ich ihm jedenfalls keinen mehr.

Schade finde ich nur, dass seine Mutter nicht mitzieht. Sie läuft ihm immer noch hinterher, obwohl sie nicht soll. Was die Lehrer sagen (und die Psychologen, die Therapeuten, das Jugendamt…) ist alles Quatsch in ihren Augen. Völlig beratungsresistent sabotiert sie auf diese Weise jede Maßnahme in der ihre Mitarbeit gefragt ist.

~ von tofuzius - März 13, 2012.

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