Okidoki-Kinderland

Hüpfberg im Okidoki-Kinderland

Das Okidoki-Kinderland ist ein Indoor-Spielplatz mit allem was dazu gehört. Hüpfburgen, Klettergerüsten, Trampolinen und und und. Wie in den meisten Indoor-Spielplätzen ist es erlaubt eigene Speisen und Getränke mitzunehmen. So kann man dort relativ günstig einen ganzen Tag verbringen. Für die Kinder ist so ein Ausflug ein riesen Spaß und für die Eltern, in diesem Fall also für mich, sehr entspannend.;) Die Kinder tummeln sich und kommen bloß hin und wieder einmal vorbei, wenn sie Durst oder Hunger haben. Da lohnt es sich ein Buch dabei zu haben.

Mit meinen Kindern bin ich knapp vier Stunden dort geblieben. Das hat vollkommen gereicht. Die beiden haben sich total ausgepowert. Von dem ganzen Getobe waren sie so kaputt, dass Julia auf dem Rückweg in der Bahn fast eingeschlafen wäre. Ich kann jedem empfehlen, bei so einem Ausflug ein Handtuch und evtl. Wechselsachen mitzunehmen. Erik und Julia waren ziemlich nassgeschwitzt und Erik hat sich irgendwo seine Hose zerrissen. Beim nächsten mal nehmen wir Sportsachen mit.

Ein wenig kurios finde ich diese Vollmacht (pdf) auf der Seite vom Okidoki-Kinderland. Dieses Schreiben muss man ausfüllen, wenn man sein Kind ohne Aufsicht ins Kinderland schickt. Darin erlaubt man seinem Kind für die Zeit auf dem Indoor-Spielplatz unbeaufsichtigt zu sein. Man gibt damit mal ebenso seine Aufsichtspflicht auf. Die Aufsichtspflicht liegt aber auch nicht beim Okidoki-Team, wenn man dem Schreiben glauben kann.

Kinder beim Rumblödeln

Kinder beim Rumblödeln

Ich bin ja kein Anwalt, aber irgendwie wage ich es zu bezweifeln, dass sich der Indoor-Spielplatz so einfach aus der Verantwortung ziehen kann. Klar, liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und es liegt in ihrer Verantwortung, wenn ihr Kind etwas anstellt während sie nicht da sind. Aber als Betreiber ist man mit dem Schreiben nicht automatisch raus aus der Verantwortung. Zum einen ist der Betreiber immer für die Sicherheit seines Betriebs zuständig und zum anderen kann der Betreiber einer solchen Aufsichtspflichtverletzung meiner Meinung nach garnicht zustimmen ohne selbst damit eine gewisse Mitverantwortung zu übernehmen.

Mich würde interessieren, wie ein Jurist das sieht. Mal abgesehen davon, könnte ich mir persönlich nicht vorstellen meine Kinder für einen Tag oder bloß für einige Stunden vollständig unbeaufsichtigt zu lassen; nicht, wenn sie mich nicht jederzeit erreichen können, wie beim Spielplatz um die Ecke, wo oft auch Bekannte in der Nähe sind.

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~ von tofuzius - Dezember 28, 2011.

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