Router – Interface nicht mehr ansprechbar

•März 10, 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

Vielleicht kennt ja der eine oder andere das Problem. Man möchte sich nach langem mal wieder an seinem Router anmelden und nichts geht mehr. Mit Glück kann man sich einloggen, doch jede Aktion führt zu schier endlosen Ladezeiten. Die FritzBox in unserem Büro ließ sich nicht einmal mehr zurücksetzen. Erstaunlicherweise arbeitete das Gerät weiter still vor sich hin. Jedenfalls eine gewisse Zeit lang, dann begann das Gerät immer wieder neu zu starten. Wir ließen die Box schließlich austauschen.

Wir bekamen ein neueres Modell, welches nach kurzer Zeit ebenfalls langsamer wurde. Es stellte sich heraus, dass die Reaktionsfreude des Geräts mit der Liste von Anmeldeversuchen über Wlan korreliert. Die MAC-Adressen der Geräte, welche sich anmelden wolten, werden alle im Menü unter “WLAN” -> “Funknetz” aufgelistet. Wird diese Liste sehr lang, wird das Userinterface der FritzBox sehr langsam. In der Regel hat man damit keine Probleme. Steht der Router allerdings zwischen zwei Hotels und neben einem Kaffee in der Innenstadt, kommen innerhalb von wenigen Tagen einige hundert Einträge zusammen.

Als wäre dieser Design-Fehler nicht schon schlimm genug, gibt es keine Funktion, mehrere Adressen auf einmal zu löschen. Mühselig mussten daher, erst langsam und dann langsam immer schneller, eine Adresse nach der anderen gelöscht werden. Es gibt aber auch eine Lösung um dieses Problem zu vermeiden. Im Menü “WLAN” -> “Funknetz” kann man  den “WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken”, dann werden keine Adressen mehr geloggt. Dafür muss man jedes neue Gerät im Router manuell freischalten.

Rückentraining – Der untere Rücken

•Februar 19, 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

Ein Kollege fragte mich, was für Übungen er machen könne um seinen Rücken zu stärken. Meine Empfehlungen waren Kreuzheben und Kniebeugen. Klar, kann man Hyperextensions und statische Übungen auf allen vieren machen. Diese Übungen sind sicher gut und haben ihre Berechtigung. Doch Grundübungen, wie Kreuzheben oder Kniebeugen, haben meiner Meinung nach einige unschlagbare Vorteile gegenüber einem spezifischem Rückentraining. Bei diesen komplexen Übungen werden eine Vielzahl von Muskeln benötigt. Man stärkt damit also nicht nur seinen Rücken, sondern seinen ganzen Körper. Außerdem übt man mit der korrekten Ausführung gleichzeitig Hebetechniken, die im Alltag helfen ein “Verheben” zu vermeiden. Deshalb ist meine Empfehlung ganz klar Grundübungen, wie Kreuzheben, Kniebeugen, Bankdrücken oder Klimmzüge zu trainieren. Der Rumpf wird bei jeder Mehrgelenksübung mittrainiert. Ich habe schon eine ganze Weile keine isolierten Rücken- oder Bauchübungen mehr im Trainingsplan und trotzdem regelmäßig Muskelkater in diesen Bereichen. Also: “SHUT UP AND SQUAT!” ;)

Babysquat

Quelle: beastmotivation.com

Laufen ist kein Krafttraining

•Dezember 10, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Seit ungefähr einem Jahr war ich nicht mehr in der Muckibude. Mein Training beschränkte sich fast ausschließlich auf das Laufen. Gestern habe ich mich dann endlich aufgerafft und bin nach der Arbeit ins Fittnessstudio. Ein kurzes Training, einige Grundübung mit mittlerer Intensität zum wieder reinkommen sollte es werden. Bei den Übungen merkte ich sofort, wie schwach ich geworden bin. Die Knie schlackerten bei den Kniebeugen, die Bauchmuskeln brannten beim Bankdrücken, alles in allem eine sehr ernüchternde Trainingseinheit. Mein Körper schien völlig instabil.

Ich kann nur jedem Dauerläufer ein ergänzendes Muskeltraining empfehlen. Laufen ist kein Krafttraining und wenn man nicht aufpasst, holt man sich wegen einer schwachen Stützmuskulatur beim Laufen die üblichen Wehwehchen. Rücken-, Becken- und Knieprobleme können die Folge sein. All das, was man eigentlich mit Sport vorbeugen wollte. Also, am besten zwischendurch etwas für den Muskelaufbau tun. Und ansonsten: Kopf hoch, Brust raus, Bauch rein und lächeln. Denn das wichtigste ist die Haltung. :)

Haltung

Mein Ernährungstagebuch

•Dezember 8, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

So wie es aussieht, schläft das Weblog hier langsam ein. Das hat verschiedene Gründe. Job, Familie, Hobbies… Mittlerweile arbeite ich mehr, mache nebenbei wieder mehr Sport, versuche mich in Digitalfotografie und baue gerade an einer eigenen kleinen Web-Applikation. Überall etwas mehr, dafür viel weniger bloggen. Geplant ist auch ein Umzug auf eine eigene Webseite. Dabei frage ich mich eigentlich: Warum erst jetzt? Da bewege ich mich schon so lange durchs Netz, beschäftige mich hobby- und ein bisschen auch berufsmäßig mit Serveradministration, lerne Programmiersprachen, etc. und habe mich bisher kaum mit dem allgegenwärtigen HTML und seinen Freunden befasst. Eher durch Umwege bin ich jetzt auf das Thema gestoßen.

Bildschirmfoto

Vor geraumer Zeit habe ich nämlich zu meinem Sportprogramm einen Ernährungstagebuch mittels Calc-Sheets erstellt. Nach und nach kam ein ganzer Haufen Tabellenblätter zusammen, für jede Woche eines. Das wurde ziemlich schnell ziemlich unübersichtlich. Unflexibel ist so eine Tabellensammlung auch. Man stelle sich vor, man möchte aus den Wochenblättern eine Monatsübersicht erstellen oder andere statistische spielereien mit den Daten anstellen. Wer macht so etwas nicht gerne? Und jedes Mal die Daten suchen, um sie zu copy/pasten… Nach einem Jahr war eine enorme Datenmengen mit viel Redundanz entstanden. Das schrie quasi nach einer Datenbanklösung. Also, schnell einen LAMP-Server aufgesetzt, ein paar Bücher über PHP und MYSQL gewälzt und eine Datenbank für meinen Ernährungsplan erstellt.

Mit PHP ist es recht einfach Datenbanken anzusprechen und zu manipulieren. Außerdem ist PHP wie dafür gemacht in HTML zu Skripten. Es war daher naheliegend mein Tagebuch zur Web-Applikation zu machen. Und da war er schon, der Moment an dem ich den Backstagebereich des www betrat. ;)  Mittlerweile bin ich ein großer Fan vom wohlgeformten XHTML und versuche mich daran, die erstellten Seiten mit CSS aufzuhübschen.

Ein Webdesigner werde ich wahrscheinlich eher nicht werden. Das Tapeten- und Möbelaussuchen habe ich bisher immer gerne anderen überlassen. Meine Webpräsenz komplett selber zu gestalten, ohne WordPress oder irgendein anderes CMS, hat aber seinen Reiz. Bis die eigene Seite fertig ist, wird es aber noch etwas dauern. Im Moment bastele ich noch an meinem Ernährungstagebuch. Die unfertige Version kann man sich hier anschauen. Ich blogge in Zukunft sozusagen mein Essen. lol Der Funktionsumfang ist noch sehr bescheiden, ebenso die Auswahl an Lebensmitteln. Außerdem erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, noch darauf ein besonders vorbildlicher Esser zu sein. ;)

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei der städtischen Bibliothek. Die großartige und gut sortierte Sammlung an Fachbüchern der Stadtbücherei hat mir bei meinem Selbststudium sehr geholfen. :)

Tanzen macht Spaß

•November 21, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich gerade viel Vergnügen beim Tanzen. Was ich in meiner Jugend nicht gelernt habe, nämlich Walzer, Cha-Cha-Cha und Co., hole ich jetzt in einem Tanzkurs nach. Das muss eine Midlifecrisis sein. ;)

Von Gender-Mainstreaming haben die dort allerdings noch nichts gehört. Der Mann führt, und zwar grundsätzlich. Die Frau lässt sich die Richtung weisen, lässt sich raus drehen und wieder rein drehen. Für den Herrn ist das eindeutig der leichtere Job, er muss sich nur rechtzeitig entscheiden, wie es weiter gehen soll. Noch ein, zwei Kurse und ich bin zum Macho mutiert, oder wenigstens zu einer ordentlichen Führungskraft. ;)

Aus gegebenem Anlass

•Oktober 28, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar


In Trauer um einen großartigen Künstler.

Köln-Marathon

•Oktober 14, 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Gestern war der Köln-Marathon, das größte Sportevent in Köln, würde ich sagen. Allein beim Halbmarathon sind 14.500 Menschen mitgelaufen, dann waren da noch die Inlineskater, die Handbiker, die Staffelläufer, die Ultra-Marathonis und nicht zuletzt die Teilnehmer beim eigentlichen Marathon. Bestimmt habe ich noch die eine oder andere Disziplin vergessen. Es war jedenfalls ein riesen Spektakel mit beinahe 26.000 Sportlern.

Kleiderbeutel

Dieses Jahr war ich das erste Mal mit dabei beim Halbmarathon, der gleich als erstes um 8:30 Uhr startete, also sonntags, mitten in der Nacht. ;) Mit der Straßenbahn ging es um 7:30 Uhr zum Start nach Deutz. Schon nach den ersten Stationen war die Bahn gefüllt mit Halbmarathonis, leicht zu erkennen an den Kleiderbeuteln, auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel. Am Deutzer Bahnhof offenbarte sich die wahre größe der Veranstatlung. 14.500 Teilnehmer tummelten sich auf und rund um den Otto-Platz, zogen sich um, brachten ihre Kleiderbeutel zu den dafür bereit stehenden LKW, machten sich warm… bis dann pünktlich um 8:30 Uhr der Startschuss für den ersten Block fiel. Als Newbie war ich im hintersten Startblock. Wir starteten etwa um 8:50 Uhr.

Um ernsthaft auf Zeit zu laufen war es viel zu voll, aber darum ging es den meisten in den hinteren Blöcken auch nicht. Es gab zwar einige hitzköpfige Drängler und Schupser, aber insgesamt war die Stimmung während des Laufs sehr entspannt und ausgelassen. Die ganze Strecke über wurde man von Zuschauern, Alleinunterhaltern und Livemusik angefeuert. Freunde hatten Schilder gebastelt und auch meine Tochter hatte ein schönes bemaltes Schild gemacht um mich anzufeuern. Sie hat an diesem Tag mit meiner Mutter ihren eigenen Mini-Marathon absolviert. Indem sie mehrfach durch die halbe Stadt gelaufen sind um mich an verschiedenen Stellen anzufeuern kamen sicher einige Kilometer zusammen. :) Nach etwas unter 1:57 Stunden lief ich durchs Ziel. Hier bekam jeder Läufer eine Medaille und hatte die Möglichkeit an zahlreichen Ständen Essen und Trinken zu sich zu nehmen. Ein Stück weiter wurden die Kleiderbeutel ausgegeben, die bereits in Reih’ und Glied bereit standen. Ein großes Lob an die ganzen Helfer. Die Veranstaltung war super organisiert.

Medaille

Mein Sohn lief kurz darauf beim Schulmarathon mit. Die Schüler absolvierten die Marathonstrecke als Staffel in Streckenabschnitten von 5 bis 10 Kilometern. Dazu hatten sie einen dieser Zeitmeß-Chips an einer Schärpe befestigt, welche sie an ihre Teamkameraden übergeben mussten. Zusammen mit meiner Mutter und meiner Tochter und natürlich mit einem passenden Schild war ich es nun, der zum Anfeuern an der Seite stand. :) Erik war sehr aufgeregt, hatte aber viel Spaß beim Lauf. Vielleicht laufen wir irgendwann einmal gemeinsam den Halbmarathon oder gar den Marathon. Das wäre echt super. Mein nächster Lauf wird aber wahrscheinlich eine kleinere Veranstaltung sein. Die Stimmung war zwar super, aber es ist schon ziemlich voll auf der Strecke gewesen. Außerdem ist der nächste Köln-Marathon erst in einem Jahr. So lange wollte ich nun auch nicht warten. ;)

 
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