Kölner Kino Nächte

•Mai 24, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Hurra, es ist bald wieder soweit, die Kölner Kino Nächte finden wieder statt. Das Projekt stand eine ganze Weile auf der Kippe, weil es diesmal keine Fördergelder geben wird. Ich finde es super, dass sich alle Beteiligten trotzdem dazu entschlossen haben, die Kino Nächte zu veranstalten. Und noch viel besser finde ich, dass sie diesmal endlich an einem meiner kinderfreien Wochenenden stattfinden werden. :)

Es dauert noch etwas, bis das Programm heraus kommt, aber die ersten Titel hören sich schon einmal verlockend an. Ich freue mich besonders auf  “Ufo in her eyes“, eine satirische Parabel auf die chinesische Gesellschaft zwischen Kommunismus und Kapitalismus, zwischen Tradition und Moderne. Der Film ist in Köln bisher leider nur auf Festivals gelaufen. Und das trotz Kölner Verleih. *kopfschüttel*

Zurück zur Fitness

•Mai 21, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Mein erstes Splittraining ist eine interessante Erfahrung gewesen. Durch das intensive Training war Muskelkater mein ständiger Begleiter. Die Muskeln werden stark gereizt, bekommen dafür viel Zeit sich zu erholen; eine gute Methode um Muskeln aufzubauen. Der Nachteil an (m)einem Split ist, dass kaum Raum für andere Sportarten bleibt. Mit müden Beinen kann man z.B. schlecht joggen gehen und durch eine Joggingrunde schlappe Beine leisten beim Beintraining weniger, als gut erholte. Die Folge ist eine gewisse Trägheit.

Das soll sich jetzt ändern. Wie der Titel schon sagt, nach zwei Monaten 3er-Split, geht es zurück zu einem Ganzkörpertraining, kombiniert mit regelmäßigen Fitness-Einheiten. Mit Gewichten wird nur noch zweimal die Woche trainiert und einmal die Woche gibt es stattdessen Tae Bo, Hot Iron oder wie die lustigen Kurse mit Wiederholungszahlen jenseits der 50 sonst so heißen. Vielleicht schaffe ich es dann auch endlich wieder einmal Joggen zu gehen. Wahrscheinlich aber eher nicht. Ich komme gerade ja so schon zu nichts mehr, dabei hätte ich mittlerweile wieder einiges zu schreiben. :(

Linux From Scratch

•Mai 9, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Linux From Scratch oder kurz LFS ist eine Linuxdistribution zum selber bauen. Vielleicht ist Distribution ein bisschen viel gesagt, denn LFS ist vielmehr eine Anleitung für den Bau eines minimalen Betriebssystem mit Linux-Kern. Dazu werden neben der Anleitung, einige Patches und Skripte zur Verfügung gestellt.

Es ist ungeheuer aufwändig, die komplette Software aus dem Quellcode zu kompilieren und von Hand zu installieren. Angenehmerweise kann man das von einem laufenden System in einer chroot-Umgebung erledigen, so dass man seinen Rechner währenddessen auch noch für andere Dinge nutzen kann. Nachdem man mit dem Handbuch durch ist, hat man, wenn alles gut gegangen ist, ein schlankes, bootbares Betriebssystem, mit dem man eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Viel mehr aber auch nicht. Will man mehr aus seinem LFS machen, z.B. mit einer Desktopumgebung und Multimedia-Unterstützung, dann findet man bei BLFS (Beyond Linux From Scratch) Unterstützung.

Es gibt auch eine deutsche Übersetzung von LFS. Die ist allerdings nicht mehr besonders aktuell, aber die meiste Hardware sollte der in der deutschen Version angegebene 2.6er-Kernel unterstützen. Für meine Bedürfnisse würde beispielsweise ein 2.6.29er-Kernel ausreichen, wegen der wlan-Unterstützung auf meinem Laptop, und mit der letzten 2.6er Version sollte es auf den meisten Rechnern keine Probleme geben. Ich habe mir eine aktuelles LFS 7.1 mit einem 3.3er-Kernel gebaut. Ob man den Unterschied zwischen einem 3er- und einem 2.6er-Kernel unter der Haube bei der täglichen Arbeit am Rechner bemerkt, sei einmal dahin gestellt, aber es ist halt cool, die frischeste Version installiert zu haben. ;)

Der Bau eines LFS ist jedenfalls eine interessante und lehrreiche Erfahrung gewesen. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie sich ein GNU/Linux-System zusammensetzt und übt gleichzeitig den Umgang mit Quellcode, wobei einem bei LFS die Auseinandersetzung mit der Dokumentation der einzelnen Softwarepakete weitestgehend abgenommen wird. Mein LFS soll als nächstes einen Midnight-Commander und Lynx verpasst bekommen, um spaßeshalber so weit wie möglich ohne Grafik-Unterstützung auszukommen. Danach will ich mich an der aktuellen X11-Version versuchen.

Das Job Center hat Geld zuviel

•Mai 8, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Gerade erhielt ich einen Brief vom Job Center. Nachdem meine Lohnabrechnungen für das erste Quartal dieses Jahres geprüft wurden, soll es eine Nachzahlung für den Januar geben. Das ist natürlich sehr nett vom Job Center, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass sie sich damit vertan haben. Im Januar gabs nämlich schon längst Lohn, doch in der Spalte “Netto-Erwerbseinkommen” steht nichts davon.

Was solls. Nach mehreren fruchtlosen Versuchen, die Agentur für Arbeitslose oder das Job Center auf ihre Fehler aufmerksam zu machen, habe ich beschlossen, zukünftige Fehlbuchungen als zinslose Darlehen zu betrachten. Wenn man so beratungsresistent ist… Irgendwann bekommen sie alles in Raten wieder, bis dahin vielen Dank erst mal.

Naja, wer weiß. Vielleicht steht es mir ja doch aus irgendwelchen mir nicht nachvollziebaren Gründen zu. :)

Chronicle

•April 30, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin kein besonders großer Fan von “The Blair Witch Project“, “Paranormal Activity” habe ich deswegen bis jetzt noch nicht angesehen (werde mich bei Gelegenheit aber bestimmt einmal daran versuchen) und “Cloverfield” fand ich ehrlich gesagt auch irgendwie ätzend, daher war ich ein wenig skeptisch, als ich heute ins Kino ging um “Chronicle – Wozu bist Du fähig?” anzuschauen.

Meine Befürchtungen wurden glücklicherweise enttäuscht. Obwohl der Film im Found-Footage-Stil gemacht wurde, enthält der Streifen nur wenig wacklige Bilder und spart dank der Superkräfte des kamerafetischistischen Protagonisten nicht mit ansehnlichen Einstellungen. Josh Trank hat mit seinem Film-Debut einen sehenswerten Science-Fiction-Streifen vorgelegt. Ich bin mal gespannt,, wie ihm das Reboot der “Fantastic Four” gelingt.

Mein 3er-Split

•April 28, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Seit etwa einem Monat splitte ich mein Training auf drei Einheiten in der Woche. Nach ein wenig Rumexperimentieren steht mein Trainingsplan jetzt so einigermaßen. Die Erstellung eines solchen Plans kann eine knifflige Angelegenheit sein. Es sollte einerseits ein grundübungslastiger Plan werden, andererseits trainiert man mit Grundübungen viele Muskeln und man muss aufpassen, dass man bestimmte Muskelgruppen nicht übertrainiert. Kniebeuge am Bein-Tag und Kreuzheben am Rückentag kam für mich beispielsweise nicht in Frage, weil ich meinen noch relativ schwachen unteren Rücken damit zu sehr belasten würde. Auch die von mir für den Split angedachte doppelte Pyramide mit neun Sätzen findet nicht in jeder Einheit ihren Platz. Für die kleinen Muskelgruppen Schultern und Arme riet man mir zu weniger Sätzen. Und so sieht mein Plan jetzt aus:

1. Tag – Brust und Rücken

Bankdrücken und Latzug mit engem Hammergriff als Supersatz, doppelte Pyramide, neun Sätze (12, 10, 8, 6, 4, 6, 8, 10, 12), Pause nach jedem Supersatz

Fliegende und KH Rudern vorgebeugt als Supersatz, 3 Sätze, je 12 Wiederholungen, konstantes Gewicht, komplett ohne Pausen, um nochmal richtig ins Schwitzen zu geraten

Zum Abschluss Rumpfübungen (Hyperextensions, Crunches) und Dehnen

2. Tag – Schultern und Arme

Nackendrücken mit Langhantel, doppelte Pyramide, sechs Sätze (10, 8, 6, 6, 8, 10)

Aufrechtes Rudern, Langhantel mit weitem Griff, doppelte Pyramide, sechs Sätze (10, 8, 6, 6, 8, 10)

Frenchpress, liegend mit Langhantel, doppelte Pyramide, sechs Sätze (10, 8, 6, 6, 8, 10)

Langhantel-Curls, doppelte Pyramide, sechs Sätze (10, 8, 6, 6, 8, 10)

Zum Abschluss Rumpfübungen (Hyperextensions, Crunches) und Dehnen

3. Tag – Beine

Kniebeuge (meine Lieblingsübung :) ), doppelte Pyramide, neun Sätze (12, 10, 8, 6, 4, 6, 8, 10, 12)

Wadenheben, stehend, 4 – 5 Sätze, je 12 Wiederholungen, konstantes Gewicht

Single-Leg-Split-Squat, 12 Wiederholungen je Bein mit nicht zu schweren Gewichten, soviele Sätze ohne Pause bis ich aus der Puste bin. Quasi als Kardio-Einheit und um den Quadrizeps nochmal platt zu machen.

Zum Abschluss Rumpfübungen (Hyperextensions, Crunches) und Dehnen

Das Training wird jetzt noch etwa einen Monat so durchgezogen und für danach muss ich mir noch etwas überlegen. Vielleicht mache ich dann wieder ein wenig mehr Tae Bo. Neben dem Bodybuilding ist gerade nicht viel Platz für andere Sportarten. Ernährungstechnisch musste ich noch einmal einige Kalorien drauf legen. Mittlerweile verstehe ich, wenn in Foren immer wieder geschrieben wird, dass die meisten Trainingsanfänger zu wenig essen. Mit 3500 kcal pro Tag sein Gewicht halten, das hätte ich nicht für möglich gehalten, aber genau das ist mir die letzten vier Wochen passiert. Für den nächsten Monat gibt es 3800 kcal pro Tag. Vergesst Diäten, Leute. Muskelaufbau ist der beste Fatburner. :)

Ach ja, so siehts mittlerweile aus:

DFB Pokalfinale

•April 27, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Finale, ole! :) Wir schauen uns das DFB-Pokalfinale live im Stadion an. Ich bin zwar kein Fußballfan, aber meine Tochter sagte vor kurzem, sie wolle einmal ein Fußballspiel life anschauen. Da dachte ich mir, das kommende DFB-Pokalfinale wäre eine gute Gelegenheit dazu. Am 14. Mai treten nämlich der 1. FFC Frankfurt gegen den FC Bayern München hier in Köln gegeneinander an. Hätte ich erwähnen sollen, dass es sich um das Finale der Frauen handelt?

Frauenfußball scheint irgendwie niemanden so richtig zu interessieren. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber es ist echt schade. Wirklich aufgefallen ist mir das bei der letzten WM oder vielmehr bei den letzten WMen. Bei den Männern war Public-Viewing an jeder Ecke und in jedem noch so kleinen Biergarten angesagt. Menschen in Feierlaune, egal wo man hinsah. Mit den Kollegen sind wir öfter raus, um uns ein Spiel am Eigelstein anzuschauen, wo quasi an jedem Cafe Bildschirme aufgehangen waren.

Bei den Frauen, die damals immerhin noch amtierende Weltmeisterinnen waren, gab es nichts dergleichen. Public-Viewing gab es nur an wenigen ausgewählten Orten, keine Stadt im Partyfieber, in den Medien war dieses Event quasi nicht präsent, nix. Ich meine, wir waren Weltmeister. Wäre die Titelverteidigung keine Gelegenheit gewesen, wieder Party zu machen, Biergärten zu füllen, Umsatz zu machen?

Welchen “Wert” Frauenfußball hat, sieht man allein schon an den Ticket-Preisen. Für das DFB-Finale zahle ich 10,- Euro pro Person, nach dem Familientarif. Bei den Männern müsste ich mindestens 450,- Euro pro Karte hinlegen. Es sind tatsächlich Menschen bereit vierhundertfünzig Euro für ein Fußballspiel auszugeben??? Ich bin fassungslos. Fußball wird für mich immer ein Rätsel bleiben. Vielleicht ist das auch besser so, denn gendertechnisch ist Fußball ganz klar die Domäne der Ewiggestrigen, nicht nur was die Kluft zwischen Mann und Frau angeht. Homophobie ist ja auch ziemlich inn, bei den Kickern.

 
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